Gegründet wurde Augsburg im Jahre 15 v. Chr. unter der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus. Vier Jahrhunderte lang war die Stadt Sitz einer Provinzregierung des römischen Weltreichs. Ihre ideale Lage machte sie zum Schnittpunkt aller wichtigen Verkehrsverbindungen in den Süden. Ein Vorteil, von dem schon die mächtigen Kaufleute und Bankiers, die Fugger und die seefahrenden Welser profitierten. Sie erhoben Augsburg in den Rang einer Weltstadt. Kaiser und Könige waren hier zu Gast.
Im 13. Jahrhundert wurde Augsburg zur freien Reichsstadt. Sie wuchs zum Schaffensort berühmter Maler, Bildhauer, Musiker und Architekten. Hier lebten über Jahrhunderte hinweg Vorfahren des Komponisten Mozart und des Malers Holbein.
Zahlreiche Kirchen sowie der Dom weisen auf Augsburg als Bischofssitz hin. Dort, wo 1518 das berühmte Streitgespräch zwischen Martin Luther und Kardinal Cajetan ausgetragen wurde.
In 2000 Jahren entwickelte sich ein Stadtbild, das geprägt ist von allen großen Stilepochen. Besonders die Renaissance erlebte hier ihre Blütezeit - und das Rokoko nannte man "Augsburger Geschmack".
Es ist das fruchtbare Zusammenspiel geistlicher und weltlicher Macht, das Augsburg - dem drittgrößten Wirtschaftszentrum Bayerns - sein unverwechselbares Gesicht gab.
Repräsentative Bauten, monumentale Brunnen, großzügig angelegte Straßen und modernste Architektur sprechen für die Weltoffenheit der Stadt.
Konzerte in prächtigen Sälen, Opern und Operetten im Open Air Theater, Kunstausstellungen, prachtvolle Kirchen, die Fuggerei und das Schaezlerpalais im Rokokostil ziehen Touristen aus der ganzen Welt an. Denn Augsburg ist eine Stadt mit erlebbarer 2000jähriger Geschichte.