Die Geschichte Würzburgs reicht zurück bis ins Jahr 1.000 v. Chr., als auf dem Marienberg die keltische Fliehburg entstand. Der Hl. Bonifatius gründete 742 das Bistum Würzburg und ernannte den Hl. Burkard zum ersten Bischof.
Die Festung Marienberg ist das Wahrzeichen der Stadt. Auf der ursprünglichen Fliehburg entstand um 704 die Marienkirche und zu Beginn des 13. Jahrhunderts - um sie herum - die erste wehrhafte Burg. Diese mittelalterliche Festung war über 500 Jahre Sitz der Fürstbischöfe.
Überall setzten namhafte Künstler wie Riemenschneider, Neumann und Tiepolo mit ihren Werken Zeichen. Allen voran Balthasar Neumann mit seinem barocken Prunkbau, der ehemals fürstbischöflichen Residenz. Sie zählt zu den bedeutendsten Schlössern Europas und wurde als herausragendes Kulturgut in die UNESCO-Liste des "Welterbes" aufgenommen.
Sehenswert ist aber auch der St. Kilians-Dom - die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Künstlerischer Höhepunkt ist hier das von Riemenschneider gefertigte Grabmal für Fürstbischof von Scherenberg.
Kunst und Kultur standen in Würzburg schon immer auf dem Programm. Besonders reich ist das Angebot an klassischen Konzerten wie dem Mozartfest. Darüber hinaus ist Würzburg bekannt als das "Tor zur Romantischen Straße". Es ist die Metropole des sonnigen Mainfrankens, einer Landschaft, deren Weinlagen in aller Welt gerühmt werden. Und der Frankenwein ist es auch, der im Einklang mit barocker Pracht den Besuch Würzburgs immer wieder zum Ereignis werden lässt.